Warum eignet sich die Leylandzypresse so gut als Heckenpflanze?
Wer schnell einen vollständigen Sichtschutz braucht, kommt an der Leylandzypresse kaum vorbei. Mit 20 bis 80 cm Zuwachs pro Jahr wächst Cupressocyparis leylandii oft sogar rascher als Thuja, Eibe oder Kirschlorbeer und bildet dabei eine dichte, geschlossene Krone aus, die keinen Blick durchlässt.
Der Wuchs ist von Natur aus schmal und aufrecht. Das ist ein praktischer Vorteil: Die Leyland-Zypresse braucht weniger Breite als andere Heckenpflanzen und eignet sich auch für Grundstücke, wo Platz knapp ist.
Cupressocyparis leylandii ist eine Hybride – entstanden aus der Kreuzung von Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa) und Nootkazypresse (Chamaecyparis nootkatensis). Beide Elternteile sind robust und anpassungsfähig. Das erklärt die
Standorttoleranz der Leylandzypresse: Sie wächst in sauren wie in alkalischen Böden, auf Lehm wie auf Sand, und verträgt Wind besser als viele andere Koniferen.
Bei Bauer Baumschulen aus Bottmingen erhalten Sie Leylandzypressen, die auf Schweizer Klimabedingungen vorbereitet sind – direkt aus eigener Produktion auf über zehn Hektar Anbaufläche in der Nordwestschweiz. Ab 10 Stück profitieren Sie von attraktiven Mengenrabatten, was ideal für grössere Hecken oder Abstandspflanzungen ist.
Für wen eignet sich die Leyland-Zypresse als Hecke?
✔ Grundstücke mit Bedarf an schnellem, ganzjährigem Sichtschutz
✔ Windexponierte Lagen – die Leylandzypresse ist windbeständig
✔ Schmale Grundstücke, wo breit wachsende Hecken nicht passen
✔ Stadtgärten und Vorgärten – stadtklimafest
✔ Lärmschutzpflanzungen entlang von Strassen
✘ Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren ohne Aufsicht – die Leylandzypresse ist giftig
✘ Dauerhaft staunasse Standorte – durchlässiger Boden ist Voraussetzung
✘ Standorte, wo die Wuchshöhe dauerhaft begrenzt werden muss – ohne regelmässigen Schnitt wird sie sehr gross
Was macht die Leylandzypresse als Hecke besonders?
Schnelles Wachstum
Die Leylandzypresse wächst rasch und sorgt so für einen schnellen Sichtschutz. Wer eine Hecke von zwei Metern Höhe anstrebt, erreicht dieses Ziel mit Cupressocyparis leylandii in zwei bis drei Jahren. Thuja braucht dafür vier bis fünf Jahre, die Eibe noch deutlich länger.
Wer ein neues Grundstück einzäunen oder eine Baulücke schliessen will, bekommt hier schnell Ergebnisse. Sie eignet sich auch als Formgehölz und kann in Form geschnitten werden.
Schmal, aufrecht und platzsparend
Der natürliche Wuchs ist säulenartig mit geschlossener Krone. Die Pflanzbreite bleibt selbst bei grösseren Exemplaren überschaubar. Als Heckenpflanze lässt sie sich durch regelmässigen Schnitt problemlos auf der gewünschten Breite halten.
Verholzt nicht von innen
Im Unterschied zur Thuja verkahlt die Leylandzypresse innen nicht und behält auch in der unteren Zone ihr Grün, sofern sie regelmässig geschnitten wird. Das ist ein praktischer Vorteil für Hecken, die auch im unteren Bereich blickdicht bleiben sollen.
Leyland-Zypresse richtig pflanzen und pflegen
Standort: Sonnig bis halbschattig. Vollständige Abschattung mindert das Wachstum deutlich.
Boden: Durchlässig, nährstoffreich und lehmig. Die Leylandzypresse ist ein Herzwurzler und verträgt eine breite Palette an Bodentypen – von sauer bis alkalisch, von Sand bis Lehm. Staunässe schadet nachhaltig.
Pflanzabstand: 60–100 cm, je nach gewünschter Heckendichte und Pflanzengrösse. Für einen schnellen, vollständigen Abschluss empfehlen wir 80 cm.
Pflanzzeit: Containerpflanzen ganzjährig, solange kein Frost und keine extreme Sommerhitze herrscht.
Giessen: Regelmässig, besonders im ersten Jahr. Direkt nach dem Einpflanzen gründlich wässern, damit keine Luftkammern an den Wurzeln verbleiben. Im Winter bei frostfreiem Wetter weiterhin massig giessen – immergrüne Pflanzen verdunsten auch in der kalten Jahreszeit Wasser.
Dünger: Einmal im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger.
Wann und wie schneidet man die Leylandzypresse?
Der Schnitt erfolgt ausschliesslich im jungen, grünen Triebbereich – maximal ein bis zwei Jahre alte Triebe. Ideale Schnittzeitpunkte sind Ende August bis September oder Ende Februar bis Anfang März, jeweils an bedeckten, trockenen Tagen. So vermeidet man, dass die Schnittstellen an Hitzetagen austrocknen oder bei Regen Feuchtigkeit in den Baum eindringt.
Nie ins alte Holz schneiden. Die Leylandzypresse treibt aus altem, braunem Holz nicht mehr aus. Kahle Stellen, die durch zu tiefen Schnitt entstehen, erholen sich nicht.
Bei sehr hoch gewachsenen Exemplaren, die in der Höhe begrenzt werden sollen: Die Spitze kann gekappt werden, treibt aber dann breiter aus. Besser ist es, einen einzelnen aufrechten Seitentrieb als neue Leitspitze zu erhalten.
Ist die Leyland-Zypresse giftig?
Ja. Cupressocyparis leylandii enthält Substanzen, die für Menschen und Tiere giftig sind – insbesondere beim Kontakt mit grösseren Mengen Pflanzenmaterial. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren sollte die Pflanzenwahl entsprechend überdacht werden.
Wer eine ungiftige Alternative sucht: Als ungiftige Heckenpflanze empfehlen sich Hainbuche oder Weissbuche. Auf Anfrage berät Sie unser Team gerne zur passenden Heckenpflanze.
Welche Varianten der Leylandzypresse gibt es bei Bauer Baumschulen?
Cupressocyparis leylandii 'Gold Rider' Heckenpflanze – Sorte mit goldgelben Nadeln, dekorativer Farbakzent in der Hecke, etwas langsamerer Wuchs
Cupressocyparis leylandii Solitär – als freigewachsener Einzelbaum für grosse Gärten und Parks
Cupressocyparis leylandii Spirale – dekorative Solitärform für Eingangsbereiche und Terrassen
Aussergewöhnliche Exemplare in Kastenform und Sondergrössen sind über die Bauer Baumschulen Cupressus Leylandii Collection anfragbar.
Warum sollten Sie eine Leylandzypresse von Bauer Baumschulen kaufen?
Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf – unter Schweizer Klimabedingungen, mit Tropfbewässerung und biologischen Pflanzenstärkungsmitteln. Pflanzen aus lokaler Produktion sind auf das hiesige Klima vorbereitet und wachsen stabiler an als importierte Ware.