Flaumeiche kaufen - Quercus pubescens Charakterbaum
Unikat

Quercus pubescens Charakterbaum

Flaumeiche kaufen

Die Flaumeiche (Quercus pubescens) ist eine wärmeliebende einheimische Eiche der Schweiz: ein Charakterbaum mit malerisch unregelmässiger Krone, graufilzig behaarten Jungtrieben und einer Trockenheitsverträglichkeit, die sie für Weinbaulagen, Südhänge und trockene Stadtstandorte besonders geeignet macht.

  • einheimisch in der Schweiz
  • malerisch unregelmässiger, eigenwilliger Wuchs mit breitrundlicher Krone
  • trockenheitstolerant, hitzefest, kalkliebend
  • behaarte Jungtriebe im Frühling
  • orangebraune Herbstfärbung, Blätter oft bis in den Winter
  • als Charakterbaum in Sondergrössen über die Bauer Collection anfragbar
  • Aktuell nicht in Bottmingen besichtigbar

Verfügbarkeit

Verfügbar

Variationen und Grössen

Quercus pubescens Charakterbaum
Flaumeiche kaufen

Variante
im Container Breite 300-350cm, Höhe 400-450cm
8’250.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Was macht die Flaumeiche als Charakterbaum so besonders?

Quercus pubescens ist unter Baumkennern geschätzt, im Handel aber selten zu finden. Das liegt an ihrem langsamen Wuchs und dem Aufwand, den ein ausgewachsener Charakterbaum in der Anzucht erfordert. Was Bauer Baumschulen hier anbietet, sind Exemplare, die viele Jahre Wachstum hinter sich haben und sofort wirkungsvoll sind.

Die Flaumeiche hat keinen gleichmässigen, kegelförmigen Wuchs wie eine Fichte. Ihre Äste wachsen malerisch unregelmässig, die Krone entwickelt sich eigenwillig und mit zunehmendem Alter immer charakteristischer. Kein Exemplar sieht wie das andere aus. Genau das macht sie als Solitärbaum interessant: ein Baum mit persönlicher Handschrift.

In der Schweiz ist Quercus pubescens von Natur aus in Weinbauregionen, an sonnigen Kalkfelsen und in Wärmegebieten des Mittellands verbreitet. Sie wächst dort, wo die Stieleiche aufhört und die mediterrane Zone beginnt. Als Gartenbaum profitiert sie vom Stadtklima und eignet sich für Standorte, die anderen Eichenarten zu trocken und heiss wären.

Bei Bauer Baumschulen sind Charakterbäume der Flaumeiche über die Bauer Collection in verschiedenen Grössen anfragbar.

Für wen eignet sich die Flaumeiche als Charakterbaum?

✔ Grosse Privatgärten und Parks mit Platz für einen eigenwilligen Solitärbaum
✔ Warme, trockene Lagen und Weinbauregionen
✔ Südhänge und kalkhaltige Böden, wo andere Laubbäume schlechter wachsen
✔ Stadtgärten und Innenstadtlagen, die einen robusten Grossbaum mit Hitzeverträglichkeit brauchen
✔ Gartenbesitzer und Landschaftsarchitekten, die einen seltenen, charakteristischen Baum suchen

✘ Sehr schattige oder dauerhaft feuchte Nordlagen
✘ Standorte mit Staunässe

Warum heisst die Flaumeiche so?

Der Name erklärt sich durch ein gut sichtbares Merkmal: Im Frühling, wenn die jungen Triebe austreiben, sind sie dicht graubraun behaart. Dieser kurzhaarige Filzbesatz, der die Triebe, Blattstiele und Blattunterseiten bedeckt, gibt der Pflanze den Namen «Flaum», ähnlich wie die Daunen eines Kükens.

Mit zunehmendem Alter verlieren die Triebe diesen Filz und werden grau und kahl. Das Phänomen ist am stärksten im Mai und Juni zu beobachten, wenn der Neuaustrieb frisch ist. Der botanische Name pubescens bedeutet auf Lateinisch «flaumhaarig» und beschreibt dasselbe Merkmal.

Das Jahresprogramm der Flaumeiche

Frühling: Die Jungtriebe erscheinen graubraun-filzig behaart. Gleichzeitig öffnen sich die goldgelben Blütenkätzchen im Mai. Die Kombination aus behaarten Jungtrieben und hängenden Kätzchen ist ein frühes Erkennungsmerkmal.

Sommer: Das Laub ist mittelgrün, ledrig und gelappt, auf der Unterseite mit feiner Behaarung. Die Krone gibt lockeren, lichtdurchlässigen Schatten. An heissen, trockenen Standorten hält die Flaumeiche besser durch als die Stiel- oder Traubeneiche.

Herbst: Die Blätter färben sich orangebraun bis gelbbraun. Ähnlich wie bei Hainbuche und Stieleiche können eingetrocknete Blätter auch nach dem Farbwechsel noch Wochen bis Monate am Baum verbleiben. Die Eicheln reifen ab September.

Winter: Die malerisch unregelmässige Aststruktur und die graukorkartige Borke geben dem Baum auch ohne Laub eine eigene Präsenz.

Flaumeiche richtig pflanzen und pflegen

Standort: Vollsonnig bis halbschattig, wärmebegünstigt. Je mehr Wärme und Sonne, desto besser entwickelt sich die Pflanze. An kühlen, exponierten Nordlagen ist sie weniger zu Hause.

Boden: Kalkhaltig, durchlässig, lehmig bis steinig. Die Flaumeiche liebt alkalische, kalkreiche Böden. Auf neutralen Böden wächst sie ebenfalls gut, auf stark sauren Böden weniger gut. Als Herzwurzler mit tiefgehendem Wurzelwerk findet sie auch an Hanglagen Halt.

Pflanzzeit: Ballenpflanzen in der Vegetationsruhe von November bis April. In der Jugend empfiehlt sich bei sehr strengem Frost ein leichter Schutz für den ersten Winter.

Giessen: Regelmässig in den ersten zwei bis drei Jahren. Danach ist Quercus pubescens gut trockenheitstolerant und kommt mit normalen Niederschlägen zurecht. Bei anhaltender Trockenheit im Sommer gezielt morgens oder abends wässern.

Dünger: In der Regel nicht nötig. Auf sehr nährstoffarmen Böden in den ersten zwei Jahren einmalig im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger.

Winterschutz: Ausgewachsene Bäume brauchen keinen Schutz. Junge Exemplare im ersten Winter an sehr exponierten Lagen leicht schützen.

Schnitt: wann und wie?

Als Charakterbaum braucht die Flaumeiche keinen regelmässigen Formschnitt, ihre unregelmässige Krone ist der Kaufgrund. Korrekturen und das Entfernen abgestorbener Äste erfolgen am besten in der Vegetationsruhe im Herbst oder frühen Frühjahr. Schnittwunden an stärkeren Ästen mit Wundverschlussmittel versorgen.

Flaumeiche und Trüffel: was hat es damit auf sich?

Quercus pubescens geht in ihrer Heimat eine Symbiose mit dem Périgord-Trüffel (Tuber melanosporum) ein. Diese unterirdisch wachsenden Edelpilze leben an den Wurzeln der Flaumeiche als Mykorrhiza-Partner. In Südfrankreich, Nordspanien und der Schweiz werden gezielt Flaumeichen in Trüffelkulturen gepflanzt.

Im Hausgarten ist diese Symbiose möglich, aber keine Garantie: Trüffelfruchtkörper entstehen nur unter spezifischen Bedingungen. Als botanische Besonderheit und ökologisches Merkmal ist die Trüffelaffinität der Flaumeiche aber ein Alleinstellungsmerkmal, das kein anderer heimischer Grossbaum bietet.

Welche Varianten der Flaumeiche gibt es bei Bauer Baumschulen?

Neben dem Charakterbaum aus der Bauer Select-Linie bietet Bauer Baumschulen die Flaumeiche auch als Standardsolitär an:

Quercus pubescens Solitär – kleinere Exemplare für Privatgärten und Neuanlagen

Wer andere Eichenarten vergleichen möchte:

Quercus robur (Stieleiche) – einheimische Eiche für feuchte bis wechselfeuchte Standorte
Quercus cerris (Zerreiche) – südeuropäische Eiche mit fransigen Eicheln, noch trockenheitstoleranter

Warum eine Flaumeiche von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG ist eine der wenigen Baumschulen der Nordwestschweiz, die Quercus pubescens als Charakterbaum in verschiedenen Grössen anbietet. Über die Bauer Collection stehen Exemplare zur Verfügung, die bereits eine markante, ausgereifte Form haben und sofort ihren Gartenraum definieren. Die Pflanzen stammen aus eigener Produktion auf über zehn Hektar Anbaufläche in Bottmingen und Möhlin.

Wuchs

Dieses Laubgehölz ist ein rundlicher Kleinbaum. Quercus pubescens wird etwa 12 m bis 16 m gross.

Blätter

Die Blätter dieses sommergrünen Laubgehölzes sind 5 cm bis 10 cm gross.

Mittelgrün und eiförmig sind die Blätter von Quercus pubescens.

Rinde

Eine tiefrissige oder korkartige Struktur und eine graue Farbe sind charakteristisch für die Rinde der Flaumeiche.

Blüte

Ab Mai trägt die Flaumeiche in Kätzchen angeordnete Blüten. Goldgelb sind diese gefärbt.

Standort

Der optimale Standort für Quercus pubescens ist eine sonnige bis halbschattige Lage.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -20°C sind kein Problem.

Boden

Dieses Laubgehölz braucht einen kalkhaltigen und lehmigen Boden.

Verwendung

Geeignet als Kübelpflanze, als Solitärpflanze oder als Ziergehölz.

Wasser

Regelmässige Wassergaben werden von der Flaumeiche bevorzugt.

Pflege

Wissenswert: Giessen Sie seltener, aber dafür gründlich und durchdringend. Dadurch werden die Pflanzenwurzeln angeregt auch in tiefere Bodenschichten vorzudringen und überstehen so Trockenperioden besser.

Pflanzzeit

Solange der Boden nicht gefroren ist, oder sommerliche Hitze herrscht, können Containerpflanzen das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Produktinformationen
Immergrün: Sommergrün
Frosthart: frosthart
Blattform: nadelförmig, Eiförmig
Standort: Sonnig, Halbschattig
Wasser: Mittel
Boden: Kalkhaltig, Lehmig
Lebenszeit: Mehrjährig
Verwendung: Als Ziergehölz, als Solitärpflanze
Blattfarbe: Mittelgrün
Farbe: Goldgelb
Blütezeit Mai
Höhe 12 - 16 m
Winterhart False
Immergrün False

Beide sind einheimische Eichenarten der Schweiz. Die Stieleiche (Quercus robur) bevorzugt feuchte, tiefgründige Böden in Tieflagen und ist der ökologisch wertvollste einheimische Baum für Artenvielfalt.
Die Flaumeiche (Quercus pubescens) bevorzugt trockene, kalkreiche und warme Standorte an Südhängen und in Weinbaulagen. Sie ist wärme- und trockenheitstoleranter, bleibt etwas kleiner und hat eine unregelmässigere, malerischere Kronenform. Als Stadtbaum und für trockene Lagen ist sie die stabilere Wahl.

Ja. Quercus pubescens kommt in der Schweiz von Natur aus vor, vor allem in Weinbauregionen, an wärmebegünstigten Kalkfelsen und an südexponierten Hängen im Jura, im Wallis und am Jurasüdfuss. Sie ist damit eine der wenigen wärmeliebenden Eichenarten, die in der Schweiz als heimisch gilt. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt in Südeuropa, von Spanien bis zum Kaukasus.

In der Schweiz wächst Quercus pubescens langsamer als in ihrer südeuropäischen Heimat und bleibt mit 12 bis 16 m Höhe kompakter als die Stieleiche. In Gärten und Parkanlagen, wo der Wurzelraum begrenzt ist, bleibt sie in der Regel noch etwas kleiner. Der malerisch unregelmässige Wuchs entwickelt sich über Jahrzehnte und wird mit zunehmendem Alter eindrucksvoller.

Die Eicheln reifen ab September. Sie sind etwas kleiner als die Eicheln der Stieleiche und sitzen kürzer gestielt. Wie bei allen Eichenarten werden sie von Eichhörnchen, Eichelhähern und Wildtieren als Nahrung gesammelt.

Ja. Quercus pubescens gilt als eine stadtklimafeste Eichenarten. Sie verträgt Trockenheit, Hitze, Bodenverdichtung und Luftverschmutzung gut. In städtischen Grünanlagen und Innenstadtlagen, wo die Stieleiche unter Trockenstress leidet, ist die Flaumeiche eine bewährte Alternative mit ähnlichem Erscheinungsbild.




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