Liquidambar styraciflua

Amberbaum

Der Amerikanische Amberbaum (Liquidambar styraciflua) zeigt im Herbst eine der intensivsten und farbenreichsten Laubfärbungen aller Parkbäume: Purpurrot, Scharlach, Orange und Gelb erscheinen gleichzeitig an einem einzigen Baum.

  • spektakuläre Herbstfärbung in Purpurrot bis Rot-Orange
  • ahornähnliche, gefingerte Blätter mit aromatischem Duft beim Zerreiben
  • dekorative, braune Fruchtkugeln ab September
  • kegelförmiger, aufrechter Wuchs mit lichtdurchlässiger Krone
  • winterhart bis -23 °C, kein Winterschutz nötig
  • braucht kalkfreien, nährstoffreichen Boden

Verfügbarkeit

Verfügbar

Variationen und Grössen

Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 125 - 150
140.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 150 - 175
209.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 175 - 200
293.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 200 - 250
383.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 225 - 250
477.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 250 - 275
583.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 275 - 300
718.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 300 - 350
1’015.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 350 - 400
1’354.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Liquidambar styraciflua
Amberbaum

Variante
im Container 400 - 450
1’701.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Was macht den Amberbaum als Garten- und Parkbaum so besonders?

Liquidambar styraciflua stammt aus den Feuchtwäldern des östlichen Nordamerikas und gehört zu den Bäumen, die im Herbst ein Farbereignis produzieren, das in der Tiefe und Breite der Farbpalette unter eingebürgerten Parkbäumen schwer zu übertreffen ist.

Während die Rotbuche sich einheitlich Kupfer verfärbt und der Feldahorn goldgelb, wechselt der Amberbaum in ein simultanes Spektrum aus Purpurrot, Scharlach, Orange und Gelb, oft alles gleichzeitig an einem einzigen Baum, je nach Sonneneinstrahlung an verschiedenen Kronenpartien.

Der Baum wächst kegelförmig und aufrecht mit klarer Leitachse und klarer Kronengliederung. Als Solitär oder Alleebaum gibt er dem Garten das ganze Jahr Struktur, im Herbst liefert er das intensivste Farbereignis, das ein sommergrüner Laubbaum in dieser Klimazone bieten kann.

Wichtig: Der Amberbaum ist kalkempfindlich. Auf kalkhaltigen Böden leidet er und zeigt Mangelerscheinungen. Kalkfreier, humoser, frischer Boden ist eine Grundvoraussetzung.

Bei Bauer Baumschulen erhalten Sie Exemplare aus eigener Produktion auf über zehn Hektar Anbaufläche in der Nordwestschweiz. Aussergewöhnliche Solitärexemplare und Mehrstämmige sind über die Bauer Collection anfragbar.

Für wen eignet sich der Amberbaum?

✔ Grosse Privatgärten und Parks mit Platz für einen Grossbaum
✔ Alleepflanzungen auf ausreichend breiten Strassen
✔ Standorte mit kalkfreien, frischen bis feuchten Böden
✔ Gartenbesitzer, die im Herbst ein Farbereignis als Solitär setzen möchten
✔ Grundstücke in Tieflagen mit milden Wintern

✘ Kalkhaltige Böden, hier leidet der Amberbaum dauerhaft
✘ Trockene, sandige Standorte ohne ausreichende Wasserversorgung
✘ Kleine Gärten ohne Platz für einen kegelförmigen Grossbaum

Woher kommt der Name Amberbaum?

Der Name leitet sich vom Harz des Baumes ab. Liquidambar styraciflua sondert aus verletzter Rinde ein aromatisches, goldgelb-bernsteinfarbenes Harz ab, das seit Jahrhunderten als «Flüssiger Amber» (lateinisch liquidus ambar) bezeichnet wird.

In Mittelamerika wurde dieses Harz von den Azteken als Räuchermittel und Medizin genutzt und von spanischen Konquistadoren nach Europa gebracht, wo es als Duftstoff und Heilmittel Verwendung fand.

Das Harz ist heute noch erntbar: An warmen Sommertagen sondert es aus eingeritzter Borke einen süsslich-balsamischen Geruch ab. Auch die Blätter verströmen beim Zerreiben einen charakteristischen, angenehm aromatischen Duft.

Das Jahresprogramm des Amberbaums

Frühling: Der Laubaustrieb beginnt spät, oft erst Ende April bis Mitte Mai. Die gefingerten, ahornähnlichen Blätter sind frisch mittelgrün und glänzend. Gleichzeitig erscheinen unscheinbare grüngelbe Blüten in Ähren.

Sommer: Die kegelförmige Krone mit ihrem dichten, dunkelgrünen Laub gibt angenehmen, lichtdurchlässigen Schatten. Die kugelrunden, stacheligen Fruchtstände werden sichtbar, sind aber noch grün.

Herbst: Das Hauptereignis des Jahres. Die Laubfärbung beginnt im Oktober und hält sich bis Anfang November. Je nach Sonneneinstrahlung, Boden und Wasserversorgung kann sie von Orange und Gelb über Scharlach bis zu tiefem Purpurrot reichen, an ein und demselben Baum zur selben Zeit. Die braunen, stacheligen Fruchtkugeln trocknen ein und bleiben oft bis weit in den Winter hinein an den Zweigen.

Winter: Die stacheligen Fruchtstände an den kahlen Ästen sind ein dekoratives Wintermerkmal. Die dunkelgraue, korkartige Rinde gibt dem Baum auch ohne Laub eine eigene Textur.

Welche Böden verträgt der Amberbaum, welche nicht?

Das ist die wichtigste Praxisfrage beim Kauf. Liquidambar styraciflua braucht kalkfreien oder kalkarmen Boden. Auf kalkhaltigen Böden, die in der Schweiz weit verbreitet sind, reagiert der Baum mit Kalkchlorose: Die Blätter werden gelblichgrün zwischen den Blattadern, das Wachstum leidet, die Herbstfärbung schwächt sich ab.

Bevorzugt werden frische bis feuchte, nährstoffreiche, leicht saure bis neutrale Böden, ähnlich den Standorten in seiner nordamerikanischen Heimat. Bei Unsicherheit über den Kalkgehalt des Bodens lohnt sich ein einfacher Bodentest vor der Pflanzung. In der Schweiz sind Böden in Tälern und auf ehemaligem Moorboden oft kalkarmer und damit besser geeignet als Böden in Kalkgebieten.

Liquidambar styraciflua richtig pflanzen und pflegen

Standort: Vollsonnig. Der Amberbaum braucht viel Licht für optimale Entwicklung und intensive Herbstfärbung.

Boden: Kalkfrei, humos, frisch bis feucht, nährstoffreich. Leicht sauer bis neutral ist optimal.

Pflanzzeit: Ballenpflanzen in der Vegetationsruhe von November bis April. Containerpflanzen ganzjährig, solange kein Frost und keine extreme Sommerhitze herrscht. Da der Amberbaum seinen Laubaustrieb sehr spät beginnt, wirkt er im Frühjahr lange wie abgestorben. Das ist normal und kein Grund zur Sorge.

Giessen: Regelmässig und grosszügig, besonders in den ersten Jahren und während trockener Sommer. Wenn möglich Regenwasser verwenden.

Dünger: Einmal im Frühjahr mit einem kaliumbetonten, kalkfreien Langzeitdünger.

Winterschutz: Nicht nötig. Winterhart bis -23 °C.

Schnitt beim Amerikanischen Amberbaum: Wann und wie?

Als Solitär- und Alleebaum braucht der Amberbaum keinen regelmässigen Formschnitt. Die kegelförmige Wuchsform entwickelt sich von selbst mit einer klaren Leitachse. Korrekturen und das Entfernen von Quertriebanlagen erfolgen am besten in der Vegetationsruhe von Dezember bis Februar. Schnittwunden mit Wundverschlussmittel versorgen.

Welche Liquidambar-Varianten gibt es bei Bauer Baumschulen?

Liquidambar styraciflua 'Worplesdon' – Sorte mit besonders tief dunkelroten Herbstfarben und schmalem Wuchs; ideal als Alleebaum

Liquidambar styraciflua 'Gumball' Schirmform – Kugel-Amberbaum in der Schirmform; deutlich kompakter, für mittelgrosse Gärten geeignet

Amerikanischer Amberbaum mehrstämmig – malerische Mehrstämmigkeit aus der Bauer Select-Linie

Aussergewöhnliche Solitärexemplare in Sondergrössen über die Bauer Collection anfragbar.

Warum einen Amberbaum von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf. Bei einem anspruchsvollen Baum wie dem Amberbaum, der kalkfreien Boden und ausreichend Feuchtigkeit braucht, lohnt es sich, auf gut akklimatisierte Ware aus lokaler Baumschulproduktion zu setzen.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Die Ursprünge der Art Liquidambar styraciflua sind in Nordamerika zu finden.

Wuchs

Dieses Laubgehölz ist ein kegelförmiger, aufrechter Baum, der eine lichtdurchlässige Krone ausbildet. Liquidambar styraciflua wird etwa 10 m bis 30 m gross, bei einer Breite von 6 m bis 12 m. Im Jahr kommen etwa 30 cm bis 35 cm Zuwachs hinzu.

Blätter

Die Blätter dieses sommergrünen Laubgehölzes sind 12 cm bis 15 cm gross.

Mittelgrün und gefingert sind die Blätter von Liquidambar styraciflua. Im Herbst gibt es bei Liquidambar styraciflua eine Wandlung der Blattfarbe zu schönem Purpurrot bis Rot-orange. Typisch ist die wechselständige Anordnung der Blätter.

Rinde

Eine korkartige Struktur und eine dunkelgraue Farbe sind charakteristisch für die Rinde des Amerikanische Amberbaum.

Blüte

Ab Mai trägt der Amerikanische Amberbaum in Ähren angeordnete Blüten. Grüngelb sind diese gefärbt.

Frucht

Die runden Früchte die Liquidambar styraciflua von September hervorbringt sind sehr ziehrend. Im reifen Zustand sind sie braun.

Wurzel

Der Amerikanische Amberbaum ist ein Herzwurzler mit ausladend verzweigtem Wurzelsystem.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -23°C sind kein Problem.

Boden

Dieses Laubgehölz braucht einen kalkfreien und nährstoffreichen Boden.

Wasser

Der Amerikanischer Amberbaum muss immer ausreichend mit Wasser versorgt sein, da er keine Trockenheit verträgt.

Pflege

Wissenswert: Giessen Sie diese Pflanze nur mit kalkfreiem Wasser. Regenwasser eignet sich besonders gut für diesen Zweck.

Pflanzzeit

Solange der Boden nicht gefroren ist, oder sommerliche Hitze herrscht, können Containerpflanzen das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Standort

Der optimale Standort für Liquidambar styraciflua ist eine sonnige Lage.

Verwendung

Geeignet als Solitärpflanze, als Ziergehölz oder in Parkanlagen.

Produktinformationen
Immergrün: Sommergrün
Frosthart: frosthart
Standort: Sonnig
Wasser: Mittel, Viel
Boden: Kalkfrei, Nährstoffreich, Schwachsauer
Lebenszeit: Mehrjährig
Verwendung: Als Ziergehölz, als Solitärpflanze, In Parkanlagen
Herbstfärbung: Rot, Rot-orange
Wuchsgeschwindigkeit: Mittel
Blattfarbe: Mittelgrün
Fruchtfarbe: Braun
Farbe: Grüngelb
Blattform: Gefingert
Blütezeit Mai
Breite 6 - 12 m
Höhe 10 - 30 m
Zuwachs 30 - 35 cm
Winterhart False
Immergrün False

Die Herbstfärbung entsteht durch den Abbau von Chlorophyll und die Anreicherung von Anthocyanen (rote Farbstoffe) und Carotinoiden (gelbe, orange Farbstoffe) im Blatt. Bei Liquidambar styraciflua ist dieser Prozess besonders ausgeprägt, weil der Baum mehrere dieser Pigmente gleichzeitig und in unterschiedlicher Intensität an verschiedenen Blattpartien produziert. Sonneneinstrahlung verstärkt die Anthocyanproduktion: Blätter in der Vollsonne werden intensiver rot als beschattete Blätter. Das erklärt, warum derselbe Baum verschiedene Farben zeigen kann.

Liquidambar styraciflua gehört zu den Laubbäumen mit dem spätesten Austrieb. Er beginnt oft erst Ende April oder Mitte Mai, wenn Buchen, Ahorne und viele andere Laubbäume bereits vollständig grün sind. Dieser späte Austrieb ist eine Art-Eigenschaft und kein Anzeichen für Krankheit oder Frostschäden. Solange die Knospen noch geschlossen und die Zweige beim Anritzen grün sind, ist die Pflanze gesund.

Kalkfreier Boden hat einen pH-Wert von etwa 5,5 bis 6,5 (leicht sauer bis neutral). Böden mit pH über 7 enthalten in der Regel Kalk und sind für den Amberbaum ungünstig. Ein einfacher pH-Teststreifen aus dem Gartenfachhandel gibt Auskunft. Wer auf einem kalkhaltigen Boden pflanzen möchte, kann den Boden im Pflanzbereich mit Rhododendronerde, Torf oder anderen kalkfreien Substraten anreichern, was aber langfristig aufwändig zu erhalten ist. Auf stark alkalischen Böden ist Liquidambar styraciflua keine geeignete Wahl.

Die Grundart Liquidambar styraciflua wächst kegelförmig und breit mit einer variablen, oft gemischten Herbstfärbung. Die Sorte 'Worplesdon' ist etwas schmaler und kompakter und hat eine besonders tiefe, dunkelrote bis purpurfarbene Herbstfärbung. Als Alleebaum mit begrenztem Seitenraum ist 'Worplesdon' durch den schmaleren Wuchs die überlegtere Wahl. Für repräsentative Solitärpflanzungen mit maximaler Kronenbreite ist die Grundart besser geeignet.

Die Fruchtkugeln sind ein dekoratives Wintermerkmal und werden in der Floristik als natürliches Gestaltungselement geschätzt. Für den menschlichen Verzehr sind sie nicht geeignet. Das Harz, das aus der Rinde gewonnen werden kann, wurde historisch als Räuchermittel und in der Parfümerie verwendet, ist aber im Hausgartenbereich nicht nutzbar.




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