Pinus sylvestris

Wald-Kiefer

Die Waldkiefer (Pinus sylvestris, auch Waldföhre) ist ein immergrünes Nadelgehölz mit gedrehten Nadeln und charakteristischer rotbrauner Borke.

  • winterhart bis -45 °C, kein Winterschutz nötig
  • wächst auf nahezu jedem Boden, von Sand bis Fels
  • blaugraue, gedrehte Nadeln, ganzjährig dekorativ
  • kupferbraune Borke im oberen Stammbereich, ein unverwechselbares Merkmal
  • einheimisch und ökologisch wertvoll
  • als Solitär, Schirmform, mehrstämmig und in verschiedenen Sorten erhältlich

Verfügbarkeit

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Variationen und Grössen

Pinus sylvestris
Wald-Kiefer

Variante
im Container Höhe 300-350cm
1’446.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Warum eignet sich die Waldkiefer als Gartenbaum?

Pinus sylvestris wächst in ihrer natürlichen Verbreitung von Westeuropa bis Sibirien, von der Nordsee bis ins Hochgebirge. Diese enorme Verbreitung spiegelt ihre Anpassungsfähigkeit wider: Die Waldkiefer übersteht extreme Kälte, trockene Sommer, nährstoffarme Böden und volle Sonneneinstrahlung, wo andere Bäume aufgeben.

Im Garten ist sie vor allem dann die richtige Wahl, wenn ein Standort schwierig ist: sandige, durchlässige Böden, trockene Hügel und sonnige Lagen, auf denen Laubbäume schlecht wachsen. Wer einen dauerhaften, pflegeleichten Baum mit starkem Charakter sucht, findet in der Waldkiefer eine verlässliche Wahl.

Als Solitär entwickelt die Waldkiefer mit zunehmendem Alter eine malerische Schirmkrone und eine kupferfarbene Borke in den oberen Stammpartien, die sie auch als ausgewachsenen Baum unverwechselbar macht.
Bei Bauer Baumschulen aus Bottmingen erhalten Sie Waldkiefern aus eigener Produktion auf über zehn Hektar Anbaufläche in der Nordwestschweiz, vollständig auf Schweizer Verhältnisse vorbereitet.

Für wen eignet sich die Waldkiefer?

✔ Grosse Privatgärten, Parks und Hanglagen mit Platz für einen Grossbaum
✔ Sandige, trockene oder nährstoffarme Böden, wo Laubbäume schlecht wachsen
✔ Naturnahe Gärten mit einheimischen Baumarten
✔ Windexponierte Lagen, die Pfahlwurzler brauchen
✔ Grundstücke mit Bedarf an einem ganzjährig wirkungsvollen Solitär

✘ Sehr kleine Gärten ohne Platz für einen Grossbaum (langfristig bis 25 m hoch)
✘ Schattige Standorte, die Waldkiefer benötigt volle Sonne
✘ Standorte mit dauerhafter Staunässe

Was macht die Waldkiefer als Solitär besonders?

Rote Borke im oberen Stammbereich

Ein Merkmal, das Pinus sylvestris von anderen Kiefern und Fichten deutlich unterscheidet: Die Borke im unteren Stammbereich ist graubraun und tief längsgerissen, im oberen Stammbereich dagegen leuchtet sie in einem warmen Kupferrot bis Orange. Dieses Farbspiel macht ältere Waldkiefern zu eindrucksvollen Solitären, die auch ohne Blüte oder Herbstfärbung das ganze Jahr Charakter haben.

Anspruchslosigkeit gegenüber dem Boden

Die Waldkiefer stellt an den Boden wenig Anforderungen. Sie wächst auf Sand, auf flachgründigen Kalkfelsen, auf trockenen Lehmböden und auf saurem Moorboden. Diese Bodentiefe Toleranz macht sie zum Baum erster Wahl für Standorte, an denen andere Koniferen oder Laubbäume Schwierigkeiten haben.

Ökologische Bedeutung

Pinus sylvestris bietet Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tierarten. Zapfen und Samen werden von Eichhörnchen, Kreuzschnäbeln und anderen Vögeln gefressen. Die raue Borke bietet Insekten Unterschlupf. Als einheimische Art ist die Waldkiefer in lokale Ökosysteme eingebunden, was zugezogene Koniferen wie die Blauzeder nicht leisten können.

Waldkiefer richtig pflanzen und pflegen

Standort: Vollsonnig. Die Waldkiefer verträgt keine dauerhaften Schattenverhältnisse.

Boden: Fast jeder durchlässige Boden. Staunässe ist der einzige klare Schwachpunkt. Von saurem Sandboden bis zu kalkhaltigem Felsuntergrund wächst Pinus sylvestris zuverlässig.

Pflanzzeit: Containerpflanzen ganzjährig, solange kein Frost und keine extreme Sommerhitze herrscht. Ballenpflanzen setzt man am besten im Frühjahr oder Herbst.

Giessen: Regelmässig im ersten Jahr. Danach kommt die Waldkiefer mit natürlichen Niederschlägen gut zurecht, profitiert aber bei längerem Ausbleiben von Regen von gezielten Wassergaben, besonders an jungen Exemplaren.

Dünger: In der Regel nicht nötig. Auf sehr nährstoffarmen Böden einmalig im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger.

Winterschutz: Nicht nötig. Winterhart bis -45 °C.

Schneidet man die Waldkiefer?

Als natürlich gewachsener Solitär braucht die Waldkiefer keinen Formschnitt. Die schirmförmige Krone entwickelt sich mit zunehmendem Alter von selbst. Wer einzelne Äste für mehr Lichtraum oder aus Platzbedarf entfernen möchte, tut dies in der Vegetationsruhe.

Wichtig: Kiefern treiben, anders als Eibe oder Liguster, aus stark zurückgeschnittenem alten Holz nicht mehr neu aus. Korrekturen sollten deshalb massvoll und in den jungen Triebpartien erfolgen.

Welche Pinus-sylvestris-Varianten gibt es bei Bauer Baumschulen?

Neben der klassischen Waldkiefer bietet Bauer Baumschulen mehrere Sorten an, die sich in Grösse, Wuchsform und Erscheinungsbild unterscheiden:

Pinus sylvestris 'Watereri' – Silberkiefer, kompakter Grossstrauch, 4 bis 5 m hoch und 4 bis 6 m breit, blaugraue Nadeln, langsamer Wuchs von 10 bis 12 cm pro Jahr; ideal für Gärten, die den Kieferncharakter in kleinerem Format suchen

Pinus sylvestris 'Watereri' Schirmform – vorgeformte Schirmkrone, sofort wirkungsvoller Gartenmittelpunkt

Pinus sylvestris 'Fastigiata' – Säulenkiefer mit schmalem, aufrechtem Wuchs; geeignet für Standorte mit begrenzter Breite

Pinus sylvestris 'Globosa Viridis' – Kugel-Kiefer, dichter eiförmiger Wuchs, 2 bis 3 m hoch, mittelgrüne Nadeln; geeignet auch für kleinere Gärten

Pinus sylvestris mehrstämmiger Solitärbaum – malerische Mehrstämmigkeit für besondere Gartenkonzepte

Aussergewöhnliche Unikatexemplare sind über die Bauer Collection anfragbar.

Warum Waldkiefer von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf. Einheimische Baumarten aus lokaler Produktion sind auf Schweizer Klimabedingungen vorbereitet und wachsen stabiler an als importierte Ware. Gerade bei einem langlebigen Grossbaum wie der Waldkiefer lohnt es sich, auf Qualität aus der Baumschule zu setzen.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Die Ursprünge der Art Pinus sylvestris sind in Europa und Ostasien zu finden.

Wuchs

Dieses Nadelgehölz ist ein schirmförmiger Grossbaum. Pinus sylvestris wird etwa 15 m bis 25 m gross, bei einer Breite von 6 m bis 8 m. Im Jahr kommen etwa 20 cm bis 40 cm Zuwachs hinzu.

Blätter

Blau-grau und gedreht sind die Nadeln der Waldkiefer. Typisch ist die Anordnung der Nadeln.

Rinde

Eine längsgefurchte Struktur und eine rot-braune Farbe sind charakteristisch für die Rinde der Wald-Kiefer.

Frucht

Klein und kegelförmig sind die braunen Zapfen, die Pinus sylvestris trägt.

Wurzel

Die Wald-Kiefer ist ein Pfahlwurzler.

Standort

Der optimale Standort für Pinus sylvestris ist eine sonnige Lage.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -45°C sind kein Problem.

Boden

Dieses Nadelgehölz kommt mit fast jedem Boden zurecht.

Verwendung

Geeignet als Solitärpflanze, als Formgehölz oder in Parkanlagen.

Wasser

Regelmässige Wassergaben werden von der Wald-Kiefer bevorzugt.

Pflanzzeit

Solange der Boden nicht gefroren ist, oder sommerliche Hitze herrscht, können Containerpflanzen das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Synonyme

Manch einer kennt die Wald-Kiefer vielleicht auch als Föhre, Kienbaum, Gemeine Kiefer oder Weiss-Kiefer.

Produktinformationen
Immergrün: Immergrün
Frosthart: frosthart
Standort: Sonnig
Wasser: Mittel
Boden: Durchlässig, Anspruchslos
Lebenszeit: Mehrjährig
Verwendung: als Solitärpflanze, Als Formgehölz, In Parkanlagen
Blattfarbe: Blau-grau
Fruchtfarbe: Braun
Blattform: Nadelförmig, Gedreht
Breite 6 - 8 m
Höhe 15 - 25 m
Zuwachs 20 - 40 cm
Winterhart False
Immergrün False

Kiefer und Föhre bezeichnen dieselbe Baumart: Pinus sylvestris. «Föhre» ist der in der Schweiz und in Süddeutschland gebräuchliche Volksname, «Kiefer» der im norddeutschen Sprachraum verwendete Begriff. Weitere Volksnamen sind Kienbaum und Weiss-Kiefer.

Ja. Pinus sylvestris ist eine der wenigen einheimischen Baumarten, die auf nährstoffarmen, sandigen oder flachgründigen Böden gedeiht, wo andere Bäume kaum Fuss fassen. Sie toleriert saure wie kalkreiche Böden und gilt als Pionierbaumart, die auch auf Rohböden anwächst. Einzige klare Einschränkung ist dauerhafte Staunässe.

Pinus sylvestris kann unter guten Standortbedingungen bis zu 1000 Jahre alt werden. In Gärten und Parks sind Exemplare von 200 bis 300 Jahren keine Seltenheit. Was als Jungbaum gepflanzt wird, ist ein Baum für Generationen.

In jungen Jahren wächst die Waldkiefer kegelförmig mit einem klaren Haupttrieb. Mit zunehmendem Alter verliert sie diese regelmässige Form und entwickelt die charakteristische, malerische Schirmkrone, für die alte Kiefern bekannt sind. Dieser Prozess macht sie mit zunehmendem Alter immer markanter als Solitärbaum, ohne dass dafür irgendein Eingriff nötig ist.

Wer den Charakter der Waldkiefer in kleinerem Format möchte, ist mit der Sorte 'Watereri' (Silberkiefer) gut bedient. Sie bleibt mit 4 bis 5 m Höhe und 4 bis 6 m Breite deutlich kompakter als die Waldkiefer und wächst mit 10 bis 12 cm pro Jahr sehr langsam. Noch kompakter ist 'Globosa Viridis' mit einem dichten, eiförmigen Wuchs von 2 bis 3 m Höhe.

Begrenzt. Im Unterschied zur Eibe oder zum Liguster treibt Pinus sylvestris aus altem, verholztem Holz nicht neu aus. Leichte Korrekturen an jungen Trieben sind möglich und werden von der Pflanze gut vertragen. Starke Rückschnitte ins Altholz führen zu dauerhaft kahlen Stellen. Wer ein Formgehölz oder eine geformte Kiefernvariante sucht, ist mit der Sorte 'Watereri' in der Schirmform besser bedient, da diese bereits vorgeformt geliefert wird.




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