Amelanchier rotundifolia kaufen

Felsenbirne


Die Echte Felsenbirne (Amelanchier rotundifolia, auch Amelanchier ovalis) ist die einzige in Europa heimische Felsenbirne. Sie beeindruckt im Frühling mit weissen Blütentrauben, im Sommer mit essbaren Früchten und im Herbst mit purpurrotem Laub.

  • weisse Blüten von April bis Mai
  • weisser Austrieb
  • essbare, bläulich-schwarze Früchte ab Juli
  • leuchtend purpurrote Herbstfärbung
  • einheimisch und wertvoll als Bienen- und Vogelnahrungsgehölz
  • winterhart, trockenheitstolerant und anspruchslos

Verfügbarkeit

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Variationen und Grössen

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Felsenbirne

Variante
Container 60 - 70
51.50 CHF
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Felsenbirne

Variante
Container 70 - 80
66.00 CHF
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im Container 80 - 100
80.00 CHF
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Variante
im Container 100-125
107.00 CHF
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Felsenbirne

Variante
im Container 125 - 150
140.00 CHF
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Felsenbirne

Variante
im Container 150 - 175
209.00 CHF
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Produktbeschreibung

Warum eignet sich Amelanchier rotundifolia als Solitärstrauch?

Die Echte Felsenbirne ist unter Gartenbesitzern weniger bekannt als die populäre Kanadische Felsenbirne _(Amelanchier lamarckii)_. Dabei hat sie einen Vorteil, den ihre nordamerikanische Verwandte nicht bieten kann: Sie stammt aus Europa und ist von Natur aus auf die Bedingungen mitteleuropäischer Gärten eingestellt.

Amelanchier rotundifolia wächst in der Schweiz auf Felsen, in Trockengebüschen und an Berghängen, oft auf kalkhaltigen und flachgründigen Böden. Diese Herkunft macht sie robust gegen Trockenheit, winterhart ohne jede Hilfe und anpassungsfähig an Bodentypen, auf denen anspruchsvollere Sträucher kaum gedeihen.

Als Solitär bietet sie ein echtes Vierjahreszeitenprogramm: Im Austrieb sind die Blätter im Frühling noch weiss gefärbt, dann werden sie herrlich dunkelgrün. Weisse Blütentrauben, essbare Früchte und purpurrotes Herbstlaub erwarten Sie im weiteren Jahresverlauf. Dabei bleibt sie mit 2 bis 3 Metern Höhe auch in mittelgrossen Gärten gut einsetzbar.

Bei Bauer Baumschulen aus Bottmingen erhalten Sie Exemplare aus eigener Produktion auf über zehn Hektar Anbaufläche in der Nordwestschweiz.

Für wen eignet sich die Echte Felsenbirne?

✔ Naturnahe Gärten mit einheimischen Gehölzen
✔ Trockene, kalkhaltige oder felsige Standorte
✔ Gärten mit Wunsch nach essbaren Früchten im Sommer
Bienenfreundliche Bepflanzungen, besonders als frühblühendes Nektargehölz
✔ Vogelnährgehölz: Früchte werden von Amseln und Drosseln sehr gerne gefressen
✔ Hangbegrünungen und steinige Böschungen

✘ Dauerhaft staunasse Standorte
✘ Tiefschattige Lagen ohne jeden Sonnenanteil, die Blüte leidet im vollen Schatten

Das Vierjahreszeitenprogramm der Felsenbirne

Frühjahr: Der Neuaustrieb erscheint weisslich. Noch während die Blätter austreiben, öffnen sich die aufrechten, weissen Blütentrauben. Diese frühe Blütezeit macht die Felsenbirne zu einer der ersten Bienentrachtpflanzen des Jahres, noch bevor die meisten anderen Sträucher überhaupt austreiben.

Frühsommer: Die Blätter wechseln von weiss zu einem frischen Grün. Ab Juli reifen die Früchte: zunächst rot, dann blauschwarz. Für Menschen und Vögel gleichermassen attraktiv.

Herbst: Die Blattfärbung wechselt zu einem kräftigen Purpurrot bis Orange. Die Färbung ist nicht so gleichmässig wie bei der Kanadischen Felsenbirne, dafür naturnaher und eigenwilliger.

Winter: Fein verzweigte Äste ohne Laub, mit dekorativer Struktur. Der schlanke Wuchs bleibt auch kahl ansprechend.

Sind die Früchte der Felsenbirne essbar?

Ja. Die Früchte von Amelanchier rotundifolia sind vollständig essbar und leicht süsslich im Geschmack. Sie enthalten Antioxidantien und wurden früher in ländlichen Gebieten getrocknet als Rosinenersatz verwendet. Im Garten lassen sie sich frisch essen, zu Konfitüre verarbeiten oder für Säfte nutzen. Der Ertrag eines einzelnen Strauchs ist überschaubar, reicht aber für den gelegentlichen Genuss.

Die Früchte reifen zum August und werden von Vögeln, besonders von Amseln und Drosseln, zügig abgeerntet. Wer die Ernte für sich sichern möchte, muss rechtzeitig anfangen.

Amelanchier rotundifolia richtig pflanzen und pflegen

Wir geben Ihnen einen Überblick, wie Sie eine Felsenbirne richtig pflanzen und pflegen:

Standort: Sonnig bis halbschattig. Im Schatten blüht die Pflanze spärlicher, der Wuchs bleibt aber stabil.

Boden: Durchlässig, kalkhaltig, nährstoffarm bis mittel. Die Echte Felsenbirne kommt auf trockenen, felsigen Böden gut zurecht, auf denen viele andere Sträucher schlecht wachsen. Staunässe schadet dauerhaft.

Pflanzzeit: Containerpflanzen ganzjährig, solange der Boden nicht gefroren ist. Ballenpflanzen pflanzt man am besten in der Vegetationsruhe von November bis April.

Giessen: Regelmässig im ersten Jahr nach der Pflanzung. Danach ist die Echte Felsenbirne gut trockenheitstolerant und kommt mit natürlichen Niederschlägen aus.

Dünger: In der Regel nicht nötig. Auf sehr nährstoffarmen Böden einmalig im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger.
Winterschutz: Nicht nötig. Winterhart bis -26 °C.

Rückschnitt der Felsenbirne: Wann und wie viel?

Als Solitär braucht die Echte Felsenbirne keinen regelmässigen Formschnitt. Wer den Strauch kompakter halten möchte, schneidet direkt nach der Blüte, also Ende Mai bis Anfang Juni. Zu diesem Zeitpunkt sind die neuen Triebe noch kurz und die Pflanze reagiert mit kräftigem Neuaustrieb. Schnittwunden an stärkeren Ästen mit Wundverschlussmittel versorgen.

Was ist der Unterschied zwischen Amelanchier rotundifolia und Amelanchier lamarckii?

Das ist eine häufige Verwechslung im Handel.

Amelanchier lamarckii (Kanadische Felsenbirne) ist in Mitteleuropa die meistverkaufte Felsenbirne. Sie stammt aus Nordamerika, wird 4 bis 8 m hoch und hat eine besonders gleichmässige, intensive Herbstfärbung in Orange bis Rot.

Amelanchier rotundifolia ist die einzige europäische Art. Sie bleibt mit 2 bis 3 m Höhe deutlich kompakter, hat eine etwas weniger spektakuläre Herbstfärbung, kommt aber auf trockenen, kalkhaltigen Böden besser zurecht als lamarckii und eignet sich damit für Standorte, an denen die Kanadische Felsenbirne Schwierigkeiten zeigt.

Für kleine bis mittelgrosse Gärten und schwierige Trockenstandorte ist Amelanchier rotundifolia die passendere Wahl. Wer eine grössere Wuchshöhe und intensivere Herbstfarben wünscht, greift zu Amelanchier lamarckii.

Warum Amelanchier rotundifolia von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf. Einheimische Gehölze aus Schweizer Produktion sind auf die lokalen Standortbedingungen vorbereitet und wachsen stabiler an als importierte Ware.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Die Ursprünge der Art Amelanchier ovalis sind in Südeuropa und Mitteleuropa zu finden.

Wuchs

Dieses Laubgehölz ist ein lockerer, verzweigter Strauch. Amelanchier ovalis wird etwa 2 m bis 4 m gross, bei einer Breite von 2 m bis 4 m.

Zweige und Triebe

Die Zweige oder Triebe dieses Laubgehölzes sind dunkelbraun.

Blätter

Dieses Laubgehölz ist sommergrün.

Dunkelgrün und eiförmig sind die Blätter von Amelanchier ovalis. Beim Austrieb, der relativ spät im Jahr beginnt, sind die frischen Blätter noch weiss gefärbt. Im Herbst gibt es bei Amelanchier ovalis eine Wandlung der Blattfarbe zu schönem Orange-rot. Typisch ist die wechselständige Anordnung der Blätter.

Rinde

Eine graue Farbe ist charakteristisch für die Rinde der Felsenbirne.

Blüte

Zwischen April und Mai trägt die Felsenbirne Blüten. Weiss sind diese gefärbt.

Frucht

Die runden Früchte die Amelanchier ovalis von August hervorbringt sind geniessbar. Im reifen Zustand sind die Früchte dunkelblau, süss im Geschmack.

Wurzel

Die Felsenbirne ist ein Flachwurzler oder Herzwurzler.

Standort

Der optimale Standort für Amelanchier ovalis ist eine sonnige bis halbschattige Lage.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -26°C sind kein Problem.

Verwendung

Geeignet als Solitärpflanze oder als Ziergehölz.

Wasser

Regelmässige Wassergaben werden von der Felsenbirne bevorzugt.

Pflege

Wissenswert: Schnitt- und Sägewunden sowie Astbrüche sollten schnellstmöglich mit einem Wundeverschlussmittel versorgt werden, um das Eindringen von Krankheitserregern in die Pflanze zu verhindern.

Pflanzzeit

Solange der Boden nicht gefroren ist, oder sommerliche Hitze herrscht, können Containerpflanzen das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Synonyme

Unter Botanikern ist Amelanchier ovalis auch als Amelanchier rotundifolia, Amelanchier vulgaris oder Crataegus rotundifolia bekannt.

Produktinformationen
Immergrün: Sommergrün
Frosthart: frosthart
Standort: Sonnig, Halbschattig
Wasser: Wenig, Mittel
Farbe: Weiss
Sonstiges: essbar
Verwendung: Als Ziergehölz, als Solitärpflanze
Blattfarbe: dunkelgrün
Herbstfärbung: Orange-rot
Blattform: Eiförmig
Fruchtfarbe: Dunkelblau
Blütezeit April - Mai
Breite 2 - 4 m
Höhe 2 - 4 m
Winterhart False
Immergrün False

Die beiden Namen bezeichnen dieselbe Pflanze. Amelanchier ovalis wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom Arzt und Botaniker Friedrich Kasimir Medikus beschrieben. Amelanchier rotundifolia geht auf den französischen Botaniker Georges Louis Marie Dumont de Courset zurück, der etwa zur gleichen Zeit arbeitete. Im Laufe der Botanikgeschichte haben sich beide Namen gehalten und werden heute nebeneinander verwendet. In der Praxis ist es wichtig zu wissen: Beide Namen meinen dieselbe einheimische europäische Felsenbirne.

Ja, alle Teile der Echten Felsenbirne sind ungiftig. Die Früchte sind vollständig essbar und wurden in früheren Zeiten getrocknet als Rosinenersatz genutzt. Heute werden sie frisch gegessen oder zu Konfitüre und Saft verarbeitet. Wer die Früchte selbst ernten möchte, sollte rechtzeitig handeln, da Vögel sie zügig abnehmen.

Amelanchier rotundifolia blüht von April bis Mai. Die weissen Blütentrauben erscheinen gleichzeitig mit dem Laubaustrieb oder noch leicht davor. Diese frühe Blütezeit macht sie zu einer wertvollen Nektarquelle für Bienen, die in dieser Zeit noch auf wenige Trachtpflanzen angewiesen sind.

Amelanchier rotundifolia erreicht im Garten 2 bis 4 m Höhe bei einer Breite von etwa 2 bis 4 m. Sie bleibt damit deutlich kompakter als die Kanadische Felsenbirne (Amelanchier lamarckii), die 4 bis 8 m Wuchshöhe erreichen kann. Für mittelgrosse Gärten ist die Echte Felsenbirne deshalb oft die praktischere Wahl.

Ja. Amelanchier rotundifolia wächst in der Natur auf Felsen, Trockengebüschen und kalkhaltigen Hängen. Sie kommt mit sandigen, steinigen und flachgründigen Böden gut zurecht. Das unterscheidet sie von vielen anderen Ziersträuchern und macht sie zu einer guten Wahl für trockene, kalkhaltige Standorte, an denen die meisten anderen Gehölze schlecht wachsen.

Als klassische Schnitthecke eignet sich die Echte Felsenbirne weniger, da sie durch Schnitt die Blütentrauben und damit auch die Früchte verliert. Als locker gewachsene Strauchgruppe oder informelle Hecke in naturnahen Gärten ist sie aber gut einsetzbar. Wer eine schnittverträgliche Hecke sucht, ist mit Hainbuche, Liguster oder Eibe besser beraten.




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