Salix purpurea

Portugiesischer Kirschlorbeer kaufen – die erlaubte immergrüne Hecke

Ja, der Portugiesische Kirschlorbeer (Prunus lusitanica) ist in der Schweiz erlaubt – und seit dem Verbot des gewöhnlichen Kirschlorbeers (Prunus laurocerasus, seit 1. September 2024 weder verkäuflich noch pflanzbar) die naheliegende Alternative für blickdichte, immergrüne Sichtschutzhecken. Er steht nicht auf der Liste der verbotenen invasiven Neophyten, verwildert in unserem Klima nicht und ist sogar frosthärter als sein verbotener Verwandter. Bei uns in Bottmingen bei Basel aus eigener Kultur – als Heckenpflanze, Solitär, Kugel, Spalier und fertiges Heckenelement.

FORMEN FÜR JEDEN ZWECK

Hecke, Solitär, Kugel, Spalier

Heckenpflanzen 'Angustifolia' – die schmalblättrige Sorte, dicht und schnittverträglich, 2–3 m hoch, in verschiedenen Grössen für schnellen Sichtschutz.

Fertige Heckenelemente – vorkultivierte, blickdichte Elemente für sofortigen Sichtschutz ab dem Pflanztag.

Solitär, Kugel und Spalier – als Formgehölz für Eingang, Terrasse oder als Raumteiler; auch als Charakterbaum.

Portugiesischen Kirschlorbeer im Shop ansehen

Fertige Heckenelemente

Portugiesischer Kirschlorbeer 'Angustifolia' Heckenpflanze kaufen
Portugiesischer Kirschlorbeer als Solitär und Kugel kaufen

Standort und Pflege

Sonne bis Halbschatten, jeder normale Gartenboden ohne Staunässe. Schnitt ein- bis zweimal im Jahr, am besten im Juni und – wenn nötig – Ende August. Zuwachs etwa 20–40 cm pro Jahr; die feinen, glänzend dunkelgrünen Blätter mit rötlichen Stielen wirken edler als beim gewöhnlichen Kirschlorbeer.

Ausführliche Pflegetipps mit Video: Ratgeber Portugiesischer Kirschlorbeer.

Häufige Fragen

Warum wird Kirschlorbeer nicht mehr verkauft?
Weil Prunus laurocerasus in der Schweiz als invasiver Neophyt eingestuft ist: Vögel verbreiten die Samen in Wälder, wo die Pflanze einheimische Arten verdrängt. Bestehende Pflanzen dürfen stehen bleiben.

Was ist der Unterschied zum gewöhnlichen Kirschlorbeer?
Kleinere, schmalere, glänzende Blätter mit rötlichen Stielen, kompakterer Wuchs, bessere Frosthärte – und er ist erlaubt.

Gibt es ökologisch wertvollere Alternativen?
Ja: einheimische Wildhecken aus Hainbuche, Liguster, Kornelkirsche oder Feldahorn bieten Insekten und Vögeln deutlich mehr. Gerne kombinieren wir beides. Mehr dazu im Ratgeber Heimische Sträucher.

Rechtsstand August 2026; massgebend ist die aktuelle Liste des Bundesamts für Umwelt (BAFU).

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