Kornelkirsche - Cornus mas Schirmform
einheimisch

Cornus mas Schirmform

Kornelkirsche


Die Kornelkirsche (Cornus mas), im Schweizer Volksmund auch Tierlibaum genannt, ist einer der frühesten Blüher unter den einheimischen Gehölzen. In der Schirmform ist sie ein repräsentativer Solitärbaum mit breiter Krone, goldgelber Winterblüte und essbaren roten Früchten.

  • goldgelbe Blüten bereits ab Februar, noch vor dem Laubaustrieb
  • eine der ersten Bienentrachtpflanzen des Jahres
  • essbare, kirschrote Früchte ab August
  • orangegelbe Herbstfärbung
  • einheimisch, langlebig und winterhart bis -26 °C
  • als Schirmform ein repräsentativer Gartenmittelpunkt

Verfügbarkeit

Verfügbar

Variationen und Grössen

Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 175 - 200
1’035.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 200 - 250
1’257.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 275 - 300
1’743.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 250 - 275
1’563.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 300 - 350
1’974.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Cornus mas Schirmform
Kornelkirsche

Variante
im Container 350 - 400
2’271.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Was macht die Kornelkirsche in der Schirmform besonders?

Cornus mas gehört zu den ältesten Nutzgehölzen Mitteleuropas. Archäologische Funde belegen, dass die Früchte schon in der Jungsteinzeit gesammelt wurden. Dass die Pflanze bis heute in Schweizer Gärten gepflanzt wird, ist kein Zufall: Sie verbindet ökologische Funktion, kulinarischen Nutzen und ästhetischen Wert in einem einzigen Gehölz.

Als Schirmform zeigt sie ihre beste Seite: Die breit ausladende, flache Krone auf einem klar ausgebildeten Stamm gibt dem Baum eine Eleganz, die sich von einem gewöhnlichen Strauch oder Solitär deutlich unterscheidet. Der Grossstrauch hat einen buschigen, aufrechten, breiten Wuchs. Bei einer Grösse von 7 m ist die Kornelkirsche etwa 6 m breit.

Im Februar und März, wenn der Garten noch kahl und grau ist, leuchten die goldgelben Blütenknäuel aus den Ästen. Dieses Bild ist unter einheimischen Gehölzen kaum zu übertreffen.

Bei Bauer Baumschulen aus Bottmingen erhalten Sie Schirmformen aus eigener Anzucht auf über zehn Hektar Anbaufläche in der Nordwestschweiz. Die Kornelkirsche braucht Jahre, um diese Form zu erreichen. Was Sie kaufen, ist das Ergebnis langer, sorgfältiger Baumschularbeit.

Für wen eignet sich die Kornelkirsche als Schirmform?

✔ Gärten mit Wunsch nach einem einheimischen, repräsentativen Solitärbaum
✔ Naturnahe Gärten mit Fokus auf frühe Bienentrachtpflanzen
✔ Grundstücke, auf denen essbare Früchte gewünscht sind
✔ Terrassen und Sitzplätze, die Schatten und Struktur brauchen
✔ Grosse Privatgärten, Parks und repräsentative Eingangsbereiche

✘ Sehr kleine Gärten ohne Platz für eine breit ausladende Schirmkrone
✘ Standorte mit dauerhafter Staunässe

Das Jahresprogramm der Kornelkirsche

Februar bis April: Noch bevor auch nur ein Blatt austreibt, erscheinen die goldgelben Blüten in dichten Dolden direkt an den Ästen. Die Blütezeit beginnt je nach Lage und Witterung bereits Ende Januar oder Anfang Februar. Zu diesem Zeitpunkt ist die Kornelkirsche für Bienen und andere Insekten eine der ganz wenigen Nektarquellen im Jahr.

Frühling bis Sommer: Der Laubaustrieb folgt nach der Blüte. Die mittelgrünen, eiförmigen Blätter sind leicht gewellt und geben dem Baum ein dichtes, ruhiges Kronenbild. Die Früchte entwickeln sich langsam und bleiben monatelang unauffällig.

August bis September: Die Früchte reifen zu kirschgrossen, leuchtend roten Steinfrüchten. Sie sind essbar, säuerlich-aromatisch im Geschmack und reich an Vitamin C. Für Vögel und Kleinsäuger sind sie eine willkommene Nahrungsquelle.

Herbst: Das Laub verfärbt sich orangegelb bis weinrot, je nach Standort und Witterungsverlauf. Die Herbstfärbung ist nicht so gleichmässig wie beim Japanischen Ahorn, aber warm und harmonisch im Gesamtbild.

Winter: Die Schirmform bleibt auch ohne Laub dekorativ: Die Aststruktur mit den fein verzweigten Ästen und die charakteristische silbergraue Borke geben dem Baum eine ruhige Winterpräsenz.

Warum heisst die Kornelkirsche auf Schweizerdeutsch «Tierlibaum»?

Der Volksname «Tierlibaum» ist im Schweizer Sprachraum verbreitet und leitet sich von den kleinen, kirschähnlichen Früchten ab. «Tierli» ist eine Verkleinerungsform und bezieht sich auf das kirsch- oder beerenähnliche Aussehen der Früchte. In anderen deutschsprachigen Regionen findet man auch die Namen Herlitze, Dirlitze oder Cornelius-Kirsche.

Der botanische Name Cornus mas bedeutet übersetzt «männlicher Hartriegel». «Cornus» steht für Horn und verweist auf das aussergewöhnlich harte Holz. Im Mittelalter wurde Kornelholz für Speere, Werkzeuge und Räder verwendet, weil es dichter und zäher ist als fast alle anderen einheimischen Holzarten.

Sind die Früchte der Kornelkirsche essbar?

Ja. Die leuchtend roten Steinfrüchte sind vollständig essbar und seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel bekannt. Im vollreifen Zustand (September, wenn die Früchte weich und tief rubinrot sind) sind sie aromatisch und leicht säuerlich. Sie lassen sich frisch essen, zu Konfitüre, Saft, Likör oder Essig verarbeiten. In der österreichischen und osteuropäischen Küche sind Kornelkirschen traditionell verbreitet.

Wichtig: Unreife, noch harte Früchte sind herb und adstringierend. Erst wenn sie vollständig weich und dunkelrot bis violett sind, entfalten sie ihr volles Aroma. Ein leichtes Frost-Ereignis vor der Ernte verbessert den Geschmack zusätzlich.

Cornus mas Schirmform richtig pflanzen und pflegen

Standort: Sonnig bis halbschattig. An sonnigen Lagen ist die Blüte reicher und die Fruchtproduktion ergiebiger.

Boden: Durchlässig, humos, kalkhaltig und lehmig. Die Kornelkirsche ist ein Herzwurzler und toleriert eine breite Palette an Bodentypen, solange keine Staunässe entsteht.

Pflanzzeit: Ballenpflanzen werden am besten in der Vegetationsruhe gepflanzt, von November bis April. So hat das Wurzelsystem Zeit, sich vor dem Austreiben zu verankern.

Giessen: Regelmässig im ersten und zweiten Jahr. Danach ist Cornus mas gut trockenheitsverträglich und kommt mit normalen Niederschlägen zurecht.

Dünger: Einmal im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger.

Winterschutz: Nicht nötig. Winterhart bis -26 °C.

Was ist bei der Schirmform zu beachten?

Die Schirmform wird in der Baumschule über Jahre geformt und entwickelt sich danach weitgehend selbstständig. Korrekturen an der Krone sind möglich, aber nicht nötig. Der Schnitt erfolgt am besten im Juli bis August, nach der Hauptwachstumsphase. Da die Äste der Kornelkirsche mit zunehmendem Alter sehr hart und zäh werden, sollten grössere Eingriffe zeitgerecht und mit geeignetem Werkzeug erfolgen. Schnittwunden an stärkeren Ästen mit Wundverschlussmittel versorgen.

Welche Cornus-mas-Varianten gibt es bei Bauer Baumschulen?

Cornus mas Solitär – frei aufgewachsener Strauch, mehrstämmig, naturnaher Wuchs

Cornus mas als Heckenpflanze – für naturnahe Sichtschutzhecken mit Blüte und Frucht

Aussergewöhnliche Unikatexemplare in Sondergrössen sind über die Bauer Collection anfragbar. Wer an weiteren einheimischen Blütengehölzen in Schirmform interessiert ist:

Amelanchier lamarckii Schirmform – Kupfer-Felsenbirne mit weisser Frühlingsblüte und Herbstfärbung

Prunus padus Schirmform – Traubenkirsche, einheimisch, mit weissen Blütentrauben im Mai

Warum eine Kornelkirsche von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf. Schirmformen wie die Kornelkirsche erfordern eine mehrjährige, aufwändige Anzucht. Bauer Baumschulen pflegt mit der Bauer Collection einen eigenen Bestand an aussergewöhnlichen Charakterpflanzen, darunter auch grössere Kornelkirschen in Schirmform und als Solitär.

Natürliches Verbreitungsgebiet

Die Ursprünge der Art Cornus mas sind in Europa zu finden.

Wuchs

Dieses Laubgehölz ist ein buschiger, aufrechter, breiter Grossstrauch, der recht langsam wächst. Cornus mas wird etwa 4 m bis 7 m gross, bei einer Breite von 4 m bis 6 m. Im Jahr kommen etwa 20 cm bis 30 cm Zuwachs hinzu.

Zweige und Triebe

Die Zweige oder Triebe dieses Laubgehölzes sind grau-grün.

Blätter

Die Blätter dieses sommergrünen Laubgehölzes sind 4 cm bis 10 cm gross.

Mittelgrün und eiförmig sind die Blätter von Cornus mas. Ihr Blattrand ist gewellt. Im Herbst gibt es bei Cornus mas eine Wandlung der Blattfarbe zu schönem Orangegelb. Typisch ist die gegenständige Anordnung der Blätter.

Rinde

Eine abblätternde oder schuppenförmige Struktur und eine rot-braune Farbe sind charakteristisch für die Rinde der Kornelkirsche.

Blüte

Zwischen März und April trägt die Kornelkirsche in Dolden angeordnete Blüten. Goldgelb sind diese gefärbt, sowie leicht duftend.

Frucht

Die ovalen Steinfrüchte die Cornus mas von August hervorbringt sind nicht nur sehr ziehrend sondern auch geniessbar. Im reifen Zustand sind die Früchte rot, säuerlich im Geschmack.

Wurzel

Die Kornelkirsche ist ein Herzwurzler mit dicht verzweigtem Wurzelsystem.

Standort

Der optimale Standort für Cornus mas ist eine sonnige bis halbschattige Lage.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -26°C sind kein Problem.

Boden

Dieses Laubgehölz braucht einen durchlässigen, humosen, kalkhaltigen und lehmigen Boden.

Wasser

Regelmässige Wassergaben werden von der Kornelkirsche bevorzugt.

Rückschnitt

Um die Form zu erhalten sollte bei diesem Laubgehölz ein Schnitt durchgeführt werden.

Inhaltsstoffe

Die Früchte von der Kornelkirsche sind reich an Vitamin C.

Produktinformationen
Immergrün: Sommergrün
Frosthart: frosthart
Verwendung: als Bienenweide, Als Ziergehölz, Als geschnittene Hecke, als Vogelschutz und -nährpflanze, Für Konfitüre & Gelee, für Liköre
Standort: Sonnig, Halbschattig
Wasser: Mittel
Boden: Durchlässig, Humos, Kalkhaltig, Lehmig
Lebenszeit: Mehrjährig
Sonstiges: essbar
Duft: Schwach
Wuchsgeschwindigkeit: Langsam
Blattfarbe: Mittelgrün
Fruchtfarbe: Rot
Blattform: Eiförmig
Herbstfärbung: Orangegelb
Blattrand: Gewellt
Farbe: Goldgelb
Blütezeit März - April
Breite 4 - 6 m
Höhe 4 - 7 m
Zuwachs 20 - 30 cm
Winterhart False
Immergrün False

Cornus mas blüht je nach Lage und Witterung von Ende Januar bis April. An sonnigen, geschützten Standorten beginnt die Blüte oft bereits im Februar, noch vor dem Laubaustrieb. Die Blütezeit dauert drei bis vier Wochen und fällt in eine Zeit, in der kaum andere Blütenpflanzen verfügbar sind. Für Bienen, die an wärmeren Wintertagen aktiv werden, ist die Kornelkirsche zu dieser Zeit eine der wenigen Nektarquellen.

Die Früchte reifen je nach Standort von August bis September. Sie sind erst dann vollständig geniessbar, wenn sie tief rubinrot bis violett und beim Drücken leicht weich sind. Unreife, noch harte Früchte sind sehr herb. Ein leichtes Frost-Ereignis unmittelbar vor der Ernte verbessert das Aroma. Die Früchte hängen oft noch wochenlang am Baum und werden dann von Vögeln geerntet.

Als natürlich gewachsener Strauch entwickelt Cornus mas einen buschigen, mehrstämmigen Wuchs mit vielen Ästen vom Boden weg. Die Schirmform wird in der Baumschule anders erzogen: Ein einzelner Stamm wird klar aufgebaut, und die Krone wird gezielt waagerecht ausgebildet, sodass eine flache, schirmartige Krone entsteht. Das Ergebnis ist ein Baum mit einer repräsentativen, strukturierten Silhouette, die in Gärten und Parkflächen deutlich wirkungsvoller ist als der natürliche Strauch.

Ja. Cornus mas verträgt Trockenheit, kalkhaltige Böden und vorübergehende Bodenverdichtungen gut. Sie gilt als robuste Wahl für städtische Grünanlagen und Strassenbegleitgrün. Der langsame Wuchs und das geringe Pflegebedürfnis machen sie zu einem dauerhaften, wartungsarmen Baum auch unter schwierigeren Bedingungen.

Ja. Als Heckenpflanze bildet Cornus mas eine naturnahe, artenreiche Hecke mit Blüte im Frühjahr, Früchten im Sommer und Herbstfärbung. Sie ist schnittverträglich, wobei der Schnitt am besten im Juli bis August erfolgt, da die Äste mit zunehmendem Alter sehr hart werden und dann schwieriger zu schneiden sind. Für eine naturnahe Hecke mit ökologischem Mehrwert ist die Kornelkirsche eine bewährte Wahl.




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