Ölweide

Elaeagnus ebbingei (x)


Die Wintergrüne Ölweide (Elaeagnus x ebbingei) ist der aromatischste wintergrüne Strauch des Herbstes. Wenn fast alle anderen Gehölze verblüht sind, öffnet sie zwischen September und November ihre cremeweissen, intensiv duftenden Blüten.

  • intensiver Blütenduft von September bis November
  • wintergrün mit glänzendem, dunkelgrünem Laub und silbrig schimmernder Blattunterseite
  • schnell wachsend und schnittverträglich
  • windbeständig und salztolerant
  • winterhart bis -15 °C, kein Winterschutz nötig
  • bindet Luftstickstoff und verbessert den Boden aktiv

Verfügbarkeit

Verfügbar

Variationen und Grössen

Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
Container 60 - 70
65.50 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
Container 70 - 80
81.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
im Container 80 - 100
109.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
im Container 100-125
142.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
im Container 125 - 150
190.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
im Container 150 - 175
282.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
Halbstamm im Container mit Stammumfang 6 - 8cm
272.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
Halbstamm im Container mit Stammumfang 8 - 10cm
370.00 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten
Ölweide
Elaeagnus ebbingei (x)

Variante
Hochstamm im Container Stammumfang 10 - 12cm
562.00 CHF
ab 3 Stk. 530 CHF
ab 6 Stk. 477 CHF
inkl. 2.6% MwSt. zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Was macht die wintergrüne Ölweide so besonders?

Elaeagnus x ebbingei besetzt im Gartenjahr eine Lücke, die kaum ein anderer wintergrüner Strauch füllt: Sie blüht im Herbst. Zwischen September und November erscheinen die kleinen, röhrenförmigen Blüten in den Blattachseln, unauffällig im Aussehen, aber mit einem intensiven, süsslich-würzigen Duft, der sich bei mildem Wetter weithin verbreitet.

Das Laub ist das ganze Jahr dekorativ: dunkelgrün und glänzend auf der Oberseite, silbrig-schuppig auf der Unterseite. Dieses Silberschimmern ist ein Merkmal, das bei Elaeagnus typisch ist und der Pflanze bei Gegenlicht einen eigentümlichen Glanz verleiht. Im Wind, wenn sich die Blätter bewegen, wechseln Dunkelgrün und Silber. Der Strauch hat einen aufrechten Wuchs. Bei einer Grösse von 3 m ist die Wintergrüne Ölweide etwa 3 m breit.

Als Hybride aus Elaeagnus macrophylla und Elaeagnus pungens vereint sie die Grossblättrigkeit der einen mit der Robustheit der anderen Elternart. In Bottmingen aufgezogene Exemplare von Bauer Baumschulen sind auf Schweizer Verhältnisse vorbereitet.

Für wen eignet sich die Wintergrüne Ölweide?

✔ Gärten, die einen ganzjährig immergrünen Strauch mit Herbstduft suchen
✔ Terrassen und Sitzplätze, die von einer aromatischen, blühenden Hecke in der Nähe profitieren
✔ Exponierte, windoffene Lagen, wo andere Sträucher leiden
✔ Küstennahe Gärten, da Elaeagnus salztoleranter als die meisten Ziersträucher ist
✔ Nährstoffarme Böden, auf denen andere Gehölze schlecht wachsen
✔ Kübelhaltung auf Terrassen und Eingangsbereichen

✘ Vollsonnige, heisse Lagen ohne Windschutz: Halbschatten und Windschutz bevorzugt
✘ Dauerhaft staunasse Böden

Warum blüht die Ölweide im Herbst und nicht im Frühling?

Die Blühstrategie von Elaeagnus ist auf den Herbst ausgerichtet, weil die Konkurrenzsituation dann günstiger ist. Im Frühling und Sommer konkurrieren Hunderte von Blütenpflanzen um dieselben Bestäuber. Im Oktober und November sind kaum noch Blüten vorhanden, Bienen nutzen aber noch jede wärmere Periode. Die Ölweide macht sich diese Nische zunutze.

Für den Garten bedeutet das: ein aromatischer Duft zu einer Jahreszeit, in der man ihn nicht erwartet. Wer die Ölweide neben einem Sitzplatz oder Eingang pflanzt, erlebt den Herbst im Garten mit einem völlig anderen Eindruck.

Stickstoffbindung: warum wächst die Ölweide auch auf schlechten Böden?

Elaeagnus x ebbingei gehört zu den wenigen Gehölzen, die Luftstickstoff über Wurzelknöllchen binden können, ähnlich wie Hülsenfrüchte. Diese Symbiose mit speziellen Bodenbakterien ermöglicht es der Pflanze, sich auf nährstoffarmen Böden selbst zu versorgen.

In der Praxis heisst das: Die Wintergrüne Ölweide wächst auch dort gut, wo der Boden wenig Nährstoffe enthält. Sie verbessert den Boden mit der Zeit aktiv und kann als Pionierpflanze auf schwierigen Flächen eingesetzt werden.

Elaeagnus x ebbingei richtig pflanzen und pflegen

Standort: Halbschattig bis sonnig, windgeschützt. Die Ölweide verträgt auch stärkeren Wind besser als viele andere Ziersträucher, profitiert aber an sehr exponierten Lagen von etwas Schutz.

Boden: Durchlässig. Die Ölweide ist dank ihrer Stickstoffbindung sehr anpassungsfähig und wächst auf nährstoffarmen wie auf normalen Böden. Staunässe unbedingt vermeiden.

Pflanzzeit: Containerpflanzen ganzjährig, solange kein Frost herrscht und die Temperaturen unter 30 °C bleiben.

Giessen: Regelmässig im ersten Jahr. Danach kommt Elaeagnus x ebbingei mit normalen Niederschlägen gut zurecht. Lieber seltener und gründlich giessen, damit die Wurzeln tiefer wachsen.

Dünger: Einmal im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger. Auf nährstoffarmen Böden ist dies besonders empfehlenswert; auf normalen Böden ist es in der Regel nicht nötig.

Winterschutz: Nicht nötig. Winterhart bis -15 °C. An sehr exponierten Lagen empfiehlt sich im ersten Winter ein leichter Schutz mit Vlies für frisch gepflanzte Exemplare.

Wann und wie schneidet man die Wintergrüne Ölweide?

Der Heckenschnitt erfolgt am besten im Juli, nach der Vegetationsphase und bevor die Blütezeit beginnt. So bleiben die Blütenknospen für den Herbst erhalten. Ein Formschnitt im Frühjahr (Februar bis März) ist ebenfalls möglich, bedeutet aber, dass die Blüte in diesem Jahr reduzierter ausfällt.

Die Ölweide verträgt kräftige Rückschnitte gut und treibt auch aus älterem Holz zuverlässig neu aus. Wer die natürliche, locker aufrechte Form erhalten möchte, greift nur bei Bedarf ein.

Welche Elaeagnus-Varianten gibt es bei Bauer Baumschulen?

Elaeagnus x ebbingei 'Limelight' – Blätter dunkelgrün mit gelb-cremeweisser Blattmitte; dekorativer Farbakzent ganzjährig, gleiche Eigenschaften und Ansprüche wie die Grundart

Elaeagnus x ebbingei 'Gilt Edge' – goldgelb geränderte Blätter, kompakterer Wuchs

Elaeagnus x ebbingei 'Compacta' – kompakterer, gedrungener Wuchs; für kleinere Standorte und Kübel

Elaeagnus x ebbingei Schirmform – breit ausladende Schirmkrone, ideal als Terrassengehölz oder Sitzplatzüberdachung

Elaeagnus x ebbingei kugelförmig – gleichmässig runder Wuchs, ideal für strukturierte Eingangsbereiche

Elaeagnus x ebbingei 'Limelight' Hochstamm – auf einem klaren Stamm aufgezogen, für repräsentative Standorte

Elaeagnus x ebbingei Heckenpflanze – für windbeständige, duftende Sichtschutzhecken

Warum eine Ölweide von Bauer Baumschulen kaufen?

Die Bauer Baumschulen AG zieht ihre Pflanzen auf über zehn Hektar Produktionsfläche in Bottmingen und Möhlin selbst auf. Elaeagnus x ebbingei ist in der ersten Zeit nach der Pflanzung an exponierten Lagen etwas frostempfindlicher. Aus Schweizer Produktion bezogene Exemplare sind auf das hiesige Klima vorbereitet und wachsen stabiler an als importierte Ware aus wärmeren Regionen.

Wuchs

Dieses Laubgehölz ist ein aufrechter Strauch, der recht schnell wächst. Elaeagnus x ebbingei wird etwa 2 m bis 3 m gross, bei einer Breite von 2 m bis 3 m.

Blätter

Die 6 cm bis 10 cm grossen Blätter der wintergrünen Ölweide sind sehr dekorativ!

Dunkelgrün und lanzettlich sind die Blätter von Elaeagnus x ebbingei. Typisch ist die glänzende, ledrige Beschaffenheit der wechselständig angeordneten Blätter.

Rinde

Eine kupferbraune Farbe ist charakteristisch für die Rinde der Wintergrünen Ölweide (Elaeagnus ebbingei).

Blüte

Zwischen September und November trägt die Wintergrüne Ölweide röhrenförmigen Blüten. Cremeweiss sind diese gefärbt, sowie stark duftend.

Standort

Der optimale Standort für Elaeagnus x ebbingei ist eine halbschattige, windgeschützte Lage.

Frosthärte

Ein Winterschutz wird nicht benötigt, Temperaturen bis -15°C sind kein Problem.

Boden

Dieses Laubgehölz braucht einen durchlässigen Boden.

Verwendung

Geeignet als Solitärpflanze, auf Balkon oder Terrasse oder in Klein- und Vorgärten.

Wasser

Regelmässige Wassergaben werden von der Wintergrünen Ölweide bevorzugt.

Pflege

Wissenswert: Verwenden Sie im Frühling Langzeitdünger. Dieser gibt die Nährstoffe langsam und kontinuierlich ab, so dass die Pflanze über einen längeren Zeitraum gleichmässig versorgt ist.

Pflanzzeit

Solange der Boden nicht gefroren ist, oder sommerliche Hitze herrscht, können Containerpflanzen das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Produktinformationen
Immergrün: Wintergrün
Frosthart: frosthart
Standort: Halbschattig
Wasser: Wenig, Mittel
Boden: Durchlässig, Schwachsauer
Duft: Stark
Verwendung: als Solitärpflanze, In Klein- und Vorgärten, auf Balkon oder Terrasse
Wuchsgeschwindigkeit: Schnell
Blattfarbe: dunkelgrün
Blattform: Lanzettlich
Farbe: cremeweiß
Blütezeit September - November
Breite 2 - 3 m
Höhe 2 - 3 m
Winterhart False
Immergrün False

Die Blütezeit liegt von September bis November. Die Blüten sind klein und unscheinbar, tragen aber einen intensiven, süsslich-würzigen Duft. Sie erscheinen in den Blattachseln und sind von aussen oft kaum zu sehen, machen sich aber durch ihren Geruch deutlich bemerkbar. Diese Herbstblüte ist das hauptsächliche Alleinstellungsmerkmal der Wintergrünen Ölweide unter den wintergrünen Ziersträuchern.

Elaeagnus x ebbingei ist wintergrün: In milden Wintern behält sie ihr Laub weitgehend, bei anhaltenden Frösten unter -15 °C kann ein Teil der Blätter abfallen. In der Praxis übersteht sie in Schweizer Lagen unterhalb von 500 m die meisten Winter mit vollem Laub. In sehr exponierten Lagen oder nach dem ersten Pflanzen empfiehlt sich ein leichter Schutz im Winter.

Ja. Elaeagnus x ebbingei ist schnittverträglich, dicht wachsend und windbeständig. Als Heckenpflanze bildet sie einen soliden, duftenden Sichtschutz, der auch starken Wind aushält. Sie eignet sich damit auch für exponierte Grundstücksränder, an denen andere Heckenpflanzen leiden. Mehr dazu auf der Heckenpflanzenseite der Wintergrünen Ölweide.

Die silbrig-schuppige Blattunterseite ist ein typisches Merkmal der Gattung Elaeagnus. Diese Schildhaare, sogenannte Peltaten, reduzieren die Wasserverdunstung und spiegeln Licht zurück. Sie sind eine Anpassung an trockene, windexponierte Standorte und erklären, warum Elaeagnus so robust gegenüber Trockenheit und Wind ist. Im Gegenlicht verleihen sie der Pflanze einen eigentümlichen Silberglanz.

Für kleinere Gärten und Kübel empfiehlt sich 'Compacta' mit kompaktem, gedrungenerem Wuchs. Wer einen dekorativen Farbakzent möchte, greift zu 'Limelight' (gelb-grüne Blattmitte) oder 'Gilt Edge' (goldgelber Blattrand). Beide Sorten haben identische Standortansprüche wie die Grundart, wachsen aber etwas langsamer und bleiben etwas kompakter.

Ja. Elaeagnus x ebbingei gilt als eine der windbeständigsten und salztolerantesten wintergrünen Heckenpflanzen. Sie wird daher in Küstenregionen und an stark befahrenen Strassen eingesetzt, wo andere Ziersträucher an Salz und Wind leiden. Diese Eigenschaft macht sie auch für exponierte Schweizer Lagen interessant, wo Föhn oder Bise den meisten Sträuchern zusetzen.




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